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07.03.2019, 17:04 Uhr | Ems-Zeitung vom 4. März 2019/Klaus Dieckmann
CDU-Stadtverband zu Gast in St. Josef
Lukasheim setzt mit inklusivem Kindergarten ersten Baustein zur Quartierentwicklung
Der CDU-Stadtverband Aschendorf-Papenburg begrüßt die Initiative der Pfarrei St. Antonius zur Quartierentwicklung St. Josef. Bei einem Gesprächsabend im Gemeindezentrum St. Josef informierte sich der CDU-Stadtverband  über den aktuellen Stand des Projekts.
Projekte der Quartierentwicklung St. Josef stellten Lukasheim-Geschäftsführer Heinz-Bernhard Mäsker (l.) und Pfarrer Franz Bernhard Lanvermeyer (r.) Mitgliedern des CDU-Stadtverbandes um Vorsitzenden Burkhard Remmers (Mitte) vor. Foto: Klaus Dieckmann
Papenburg -

Der erste Baustein zur Quartierentwicklung St. Josef in Papenburg soll im Sommer gesetzt werden. Das St.-Lukas-Heim errichtet auf einer Fläche östlich des Gotteshauses im Vossberg einen inklusiven Kindergarten.
Den Start der Bauarbeiten für die neue Tagesstätte fasste Lukasheim-Geschäftsführer Heinz-Bernhard Mäsker für Juli/August ins Auge. Die Bauzeit dürfte rund ein Jahr betragen, sodass die Einrichtung voraussichtlich Mitte 2020 fertiggestellt sei, berichtete er den Teilnehmern eines Informationsbesuchs des CDU-Stadtverbandes Papenburg-Aschendorf im Gemeindezentrum St. Josef.
Gemeinsam mit Pfarrer Franz Bernhard Lanvermeyer von der Pfarrei St. Antonius stellte Mäsker Aspekte der Quartierentwicklung vor. „Wir bewegen uns in vielen Bereichen noch immer auf der Ebene einer Machbarkeitsstudie“, erläuterte Lanvermeyer. Selbst wenn mit dem Kita-Neubau ein erster Pflock eingeschlagen werde, sei der weitere Weg noch längst nicht in allen Einzelheiten abgesteckt. Die Gemeindemitglieder würden an dem Entwicklungsprozess stets zeitnah beteiligt, rief der Pfarrer unter anderem die drei Gemeindeversammlungen in St. Josef seit Anfang 2017 in Erinnerung.
Im Rahmen der Zusammenkünfte sei die Errichtung der inklusiven Tagesstätte durchweg auf Zustimmung gestoßen. Gleichfalls weitere Elemente der Quartierentwicklung, darunter der Neubau einer Wohnassistenz-Zentrale des Lukasheims, die Schaffung eines Tiergartens sowie die Übertragung des „Hauses Regenbogen“ an den Sozialdienst katholischer Frauen und Männer (SKFM) zur Unterbringung des Sozialen Kaufhauses seien durchweg positiv aufgenommen worden, so Lanvermeyer. Als das „sensibelste Thema“ bezeichnete er indes die seitens des Bistums angeregten Überlegungen zu möglichen Veränderungen im Gottesraum der St.-Josef-Kirche.
 „Wir setzen das Projekt Quartierentwicklung nicht auf einen Schlag um, sondern gehen Schritt für Schritt voran“, sagte der Pfarrer. Vor Entscheidungen der Gremien Kirchenvorstand und Pfarrgemeinderat würden die Gemeindemitglieder stets über den aktuellen Planungsstand in Kenntnis gesetzt. Sobald über die Machbarkeitsstudie hinaus nähere Details vorlägen, werde es die nächste Gemeindeversammlung geben.
In diesem Zusammenhang teilte Lanvermeyer mit, dass der Arbeitskreis „Tiergarten“ zwischenzeitlich eine Perspektive für die Gestaltung einer ökologisch ausgerichteten Anlage entwickelt habe. Diese solle den Namen „Pastors Garten“ tragen und eine kleine Tierhaltung mit Hühnern, Kaninchen, Ziegen und Schafen sowie einen Bereich mit Obstbäumen und Gemüsebeeten umfassen. Der Garten, für den noch ein näheres Pflegekonzept erstellt werden müsse, werde neben den Menschen in den Einrichtungen des Quartiers ebenfalls der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.
Burkhard Remmers, Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Papenburg-Aschendorf, zollte der Pfarrei St. Antonius Anerkennung für das Projekt Quartierentwicklung St. Josef. Das Vorhaben biete viele interessante Ansätze und mit Freude nehme er zur Kenntnis, dass „hier ein so gutes Miteinander von christlichen, sozialen und karitativen Initiativen besteht“. Seitens der CDU sicherte Remmers die politische Unterstützung des Stadtverbandes bei der Verwirklichung der „zukunftsweisenden Zielsetzungen“ zu. Ähnlich äußerte sich Bürgermeister Jan Peter Bechtluft (CDU). „Der Geist von St. Josef erfährt eine Bereicherung“ und die Gemeinde richte sich als „wichtiger Sozialraum für die Stadt Papenburg“ auf künftige Anforderungen aus.
Der inklusive Kindergarten als Auftaktelement der Quartierentwicklung bietet nach Darstellung von Lukasheim-Geschäftsführer Mäsker ein Betreuungsangebot für insgesamt 86 Mädchen und Jungen mit und ohne Behinderungen. Der Gebäudekomplex wird auf einer Fläche östlich des Gotteshauses St. Josef in Nachbarschaft zu einer bereits bestehenden Wohneinrichtung des Lukasheims errichtet. Die Kindertagesstätte beherbergt zwei Regelgruppen mit zusammen 50 Plätzen, zwei Krippen für jeweils 15 Kinder unter drei Jahren sowie zwei heilpädagogische Gruppen zur Betreuung von je acht Mädchen und Jungen. Der Betrieb des Hauses liegt in den Händen der „Unterm Regenbogen – Katholische Kindertagesstätten GmbH“, eine Gesellschaft getragen von Pfarrei St. Antonius und St.-Lukas-Heim.