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15.06.2018, 18:59 Uhr | Ems-Zeitung vom 9. Mai 2018/Von Gerd Schade
Vorsitzender fast einstimmig wiedergewählt
Papenburger CDU weiter unter Führung von Burkhard Remmers
Burkhard Remmers bleibt Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Papenburg-Aschendorf.
Eine große Vorstandsmannschaft schart sich um den wiedergewählten CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Burkhard Remmers (9. v. r.). Unser Foto zeigt sie zusammen mit dem EU-Abgeordneten und Gastredner Jens Gieseke (8. v. l.). Foto: Gerd Schade
Papenburg - Burkhard Remmers bleibt Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes Papenburg-Aschendorf. Mit überwältigender Mehrheit (eine Gegenstimme) wurde der Jurist am Montagabend auf der Mitgliederversammlung in der Gaststätte Schulte-Lind in geheimer Abstimmung für zwei weitere Jahre wiedergewählt. Einen Mitbewerber gab es nicht.
Remmers führt den Verband seit dem Zusammenschluss der ehemaligen Ortsverbände Papenburg und Aschendorf im Jahr 2010. „Mir macht es weiterhin Spaß, Papenburg engagiert mitzugestalten“, sagte Remmers vor knapp 40 der insgesamt 310 Stadtverbandsmitglieder. Jeweils einstimmig en bloc wiedergewählt wurden die stellvertretenden Vorsitzenden Jan Mammes, Dagmar Kuhr und Hedwig Schneider. Schriftführer bleibt Pascal Albers. Neu ist der Posten des Mitgliederbeauftragten. Er wurde einstimmig mit Klaus Dieckmann besetzt. 18 Beisitzer komplettieren die Führungsriege: Bernd Abeln, Petra Behnes, Heiner Butke, Friedhelm Führs, Heinrich Gerdes, Gerhard Griep, Heiner Hanneken, Herbert Hillebrand, Michael Jansen, Hermann Leffers, Katharina Magh, Bernhard Meyer, Heiner Plock, Adolf Schüler, Wilhelm Schulte, Mathias Schulte-Lohmöller, Christa Steenken und Christoph Tombrink. Auch sie wurden einstimmig gewählt.
Wie der scheidende CDU-Kreisgeschäftsführer Willi Grote betonte, wären eigentlich nur sieben Beisitzer nötig. Die Größe der Truppe zeige aber, wie viele hilfsbereite Hände bereit seien, sich für die Christdemokraten in Papenburg zu engagieren.
Dass die Politik in der Fehnstadt nach Auffassung des Stadtverbandsvorsitzenden deutlich die Handschrift der Union trägt, machte Remmers in seinem Bericht deutlich. „Mit 42,1 Prozent sind wir die bestimmende Kraft im Stadtrat“, sagte Remmers, auch wenn der CDU-Fraktion die absolute Mehrheit fehle. Sieben Gruppierungen (CDU, SPD, FDP, Grüne, UWG, UBF, AfD) seien für einen kleinen Stadtrat wie den Papenburger eigentlich zu viel, meinte Remmers. „Wir aber sind tonangebend und wollen Papenburg nicht nur verwalten, sondern auch gestalten“, betonte der Stadtverbandsvorsitzende.
Die vom Stadtrat im März beschlossene Nettoneuverschuldung in Höhe von zwölf Millionen Euro bis zum Jahr 2021 hält Remmers für richtig und vertretbar. Denn dafür werde im Gegenzug auch etwas geschaffen. „Alles andere würde Stillstand und Verzicht bedeuten“, so der Vorsitzende, der schlaglichtartig einen Blick auf die geplante Hafenerweiterung im Bokeler Bogen, die Sanierung der Seeschleuse und die Teilverlegung der Rheiderlandstraße warf. Für die Zukunft der Bäder in Papenburg versprach Remmers eine Lösung. Eine Stadt mit fast 40.000 Einwohnern ohne Bad könne und wolle er sich einfach nicht vorstellen, sagte Remmers.