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15.05.2020, 09:30 Uhr
CDU bekennt sich uneingeschränkt zur MEYER-WERFT
Die Papenburger CDU bekennt sich klar zur Meyer Werft. „Die Diskussion der letzten Wochen und die dem Standort schadenden Forderungen der Gewerkschaft machen uns große Sorgen“, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Burkhard Remmers und CDU-Fraktionsvorsitzender Pascal Albers in einer gemeinsamen Erklärung. „Wir werden es nicht zulassen, dass die Gewerkschaften und die Grünen die Meinungsführerschaft in einer derart schicksalhaften Zeit übernehmen. Die überwiegende schweigende Mehrheit in Papenburg und im Emsland steht uneingeschränkt zur MEYER-WERFT und ausdrücklich auch zur Familie Meyer“, so Remmers und Albers.
Insbesondere die Grünen würden mit ihren Positionen demonstrieren, wie wenig sie von der Bedeutung des Werftstandortes für die wirtschaftliche Existenz zahlreicher Menschen wüssten. Der Werftstandort sichere den Wohlstand zahlreicher Familien. Die Steuern würden in Papenburg gezahlt und bilden damit die Basis für eine positive Entwicklung der Stadt. Auch Betriebsrat und Gewerkschaft verkennen offensichtlich, mit welchem unermüdlichen Einsatz die Familie Meyer und das gesamte Führungsteam für die Arbeitsplätze an den Standorten kämpft. Kein Arbeitsplatz werde leichtfertig aufgegeben, sind sich Remmers und Albers sicher. Die jetzige Krise trifft die MEYER-WERFT und die Kreuzfahrtbranche ebenso überraschend und unverschuldet wie die Luftfahrtindustrie, die Automobilindustrie und insbesondere auch die Gastronomie. Notwendige Personalanpassungen stehen nicht auf dem Wunschzettel der MEYER-WERFT, sondern werden im gewissen Rahmen möglicherweise leider unabdingbar sein, um die Werft und insbesondere auch den Standort Papenburg überhaupt zu retten. „Wenn wir dann lesen müssen, dass der Betriebsrat und die IG-Metall schon bei 15 Personalfragen nicht einsichtig sind, verkennen beide den Ernst der Lage. Eine Sitzverlegung aus Luxemburg und die Schaffung eines Aufsichtsrates retten keinen einzigen Arbeitsplatz. Hier müssen der Betriebsrat und die IG-Metall sich mäßigen und zu zielorientierten Verhandlungen zurückkehren. Wer einen pauschalen Feldzug gegen die MEYER-WERFT führt, muss wissen, dass dies auch ein Feldzug gegen den Standort Papenburg ist.“ Die Verantwortlichen der Meyer-Werft werden alles daransetzen, wenn auch mit schmerzhaften Einschnitten, die Werft und den Standort Papenburg zukunftsfähig zu machen. „Als Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses in Papenburg fehlt mir jedes Verständnis für die Vorgehensweise des Betriebsrates. Wir möchten uns ein Papenburg ohne die MEYER-WERFT gar nicht vorstellen und hoffen daher, dass nun endlich auf allen Ebenen gemeinsam an einem Strang gezogen wird, um den Standort Papenburg langfristig zu sichern,“ so Remmers abschließend.