Studium vor der Haustür: Campus Papenburg

28.01.2021, 12:00 Uhr
Dr. Volker Eissing und Pascal Albers während der Umbauarbeiten zum Campus in der ehemaligen Maschinenbauhalle von Höveler und Dieckhaus
Dr. Volker Eissing und Pascal Albers während der Umbauarbeiten zum Campus in der ehemaligen Maschinenbauhalle von Höveler und Dieckhaus

Seit September des letzten Jahres wird mit Beteiligung verschiedener Partner ein Hochschulstudium Physician Assistent in Papenburg angeboten. „Von Anfang an ist die CDU überzeugt, dass die Ausbildung zum Arztassistenten dazu beiträgt, die medizinische Versorgung auf dem Land sicherzustellen. Es ist ein Pionierprojekt, dass große Wirkung für unsere gesamte Region entfaltet und Fachkräfte bindet. Daher haben wir uns stets dafür eingesetzt, dass die Stadt mit weiteren Partnern den Aufbau des Studiengangs unterstützt“, so der Papenburger CDU-Bürgermeisterkandidat Pascal Albers. Trotz der Corona-bedingten Herausforderungen sei der berufsbegleitende Studienbetrieb erfolgreich gestartet.

 Die weitere Verstetigung und der Ausbau des Studiums machen jetzt entsprechende Räume erforderlich. Zum April 2021 soll der Studiengang nun in neuer Kooperation zwischen der Emsländischen Versorgungsinitiative und der Staatlichen Hochschule Anhalt auf dem Gelände von Höveler und Dieckhaus beheimatet werden. „Es ist beeindruckend, wie schnell die von der Emsländischen Versorgungsinitiative beauftragten Umbauarbeiten mit den vielen örtlichen Unternehmen vorangehen. Die ehemalige Werkzeug- und Maschinenbauhalle an der Deichstraße ist für einen Campus höchst attraktiv. Auch die Lage nah am Bahnhof und am Hauptkanal ist ideal. Ein Hörsaal mit Seminarräumen und Laboren, das ist eine ganz neue Dimension der Ausbildung in Papenburg. Die neue Zusammenarbeit ist eine historische Chance für unsere Stadt und bietet Potential für noch mehr“, so Albers.

Erfreulich ist auch, dass die Gespräche mit den Kolping-Werkstätten, die die Halle zuvor als Möbelhalle genutzt hatten, auf einem guten Weg sind. Auch da brauche es gute Lösungen.

Albers ist sich sicher, dass der Campus zu einem positiven Standortfaktor gerade für junge Menschen in Papenburg wird. „Ich setze mich dafür ein, dass sich nach erfolgreichem Start weitere Studiengänge im Bereich der Betriebswirtschaft und des Maschinenbaus ansiedeln. Es sollten Gespräche mit Unternehmen folgen, um weiteres Studieren vor der eigenen Haustür zu ermöglichen. So können auch neue Unternehmen geworben und Fachkräfte vor Ort gehalten werden“, erklärt Albers. Ziel müsse es zudem sein, die Universität Groningen einzubinden.

Bemerkenswert sei das Engagement der Emsländischen Versorgungsinitiative um den Initiator Dr. Volker Eissing, der mit Leidenschaft und Beharrlichkeit diese einmalige Entwicklung angeht. „Genauso muss es sein: Mutig neue Wege gehen und auch mal Widerstände überwinden, nur so bringen wir Papenburg gemeinsam voran“, so Albers.