CDU: „Einigung von Kirchengemeinde und Investor zu begrüßen“

05.03.2021, 17:00 Uhr

 Die CDU Papenburg-Aschendorf begrüßt die Einigung zwischen der evangelischen-lutherischen Kirchengemeinde Papenburg und dem Investor für die kombinierte Wohnbebauung und den ALDI-Markt an der Straße am Stadtpark. „Die Einigung der Kirchengemeinde mit dem Investor ist die wichtige Voraussetzung für die Realisierung des neuen Wohn- und Geschäftshauses“, erklärten CDU-Fraktionsvorsitzender Pascal Albers und CDU-Stadtverbandsvorsitzender Burkhard Remmers. Für die CDU war eine Verständigung zwischen den Nachbarn unerlässlich, um weitere Beschlüsse zu fassen. Auch auf eine externe Prüfung der aktuellen und zukünftigen Verkehrssituation an der Straße „Am Stadtpark“ hatte die CDU stets gedrängt. „Da bspw. mit einer neuen Ampel-Lösung die Verkehrssicherheit für die Schülerinnen des Mariengymnasiums Papenburg und die Fußgängerinnen und Fußgänger auf dem Weg in den Stadtpark gesichert ist, sehen wir das Bauvorhaben nun auf einem guten Weg“, so die CDU. Nun müssten in dem nächsten Ausschuss alle Verkehrsdaten aus dem Gutachten auf den Tisch gelegt werden.

Die Kirchengemeinde, unterstützt durch Vertreter des Amtes für Bau- und Kunstpflege Osnabrück hat in fast viermonatigen intensiven Verhandlungen mit der Stadt und dem Investor viel Positives erreicht, wie sie selbst in dem aktuellen Gemeindebrief bestätigt. Es wurden detailliierte Einigungen getroffen, von Sandsteinelementen in der Grenzwand bis zur Gestaltung des Daches und der Erker. Der Grenzabstand wurde verändert, jedes Detail der Grenzbebauung und Bepflanzung erörtert und insbesondere verzichtet der Investor auf ein gesamtes Wohngeschoss und damit auf einen großen Teil seiner Rendite. “Die Kirchengemeinde hat dem Investor viel abgerungen. Das Gebäude ist an vielen Stellen architektonisch und optisch verändert worden. Dies belegt aber auch das ernsthafte Bemühen des Investors, eine gemeinsame Lösung zu erzielen. Dies ist nicht selbstverständlich. Kirchengemeinde, Investor und Stadt ist es endlich gelungen, den Knoten durchzuschlagen. Gerade an dieser zentralen Stelle geht es nur gemeinsam, das haben wir immer gesagt. Allen ein großes Dankeschön!“ so Albers und Remmers.

Papenburg entwickelt sich immer mehr zur Stadt. Diesen Weg verantwortungsvoll mitzugehen ist die Aufgabe einer guten Stadtpolitik. Auch in anderen Städten ziehen die Supermärkte in die Stadtmitte, um fuß- und radläufig ein frisches Lebensmittelangebot wohnortnah vorzuhalten.


„Auch in der CDU ist das Vorhaben nicht unumstritten. Wir müssen den Sachverhalt allerdings immer realistisch und sachlich betrachten“, erklärte Albers. So werden wir als CDU auch die nächsten politischen Beratungen zu dem Bauvorhaben angehen. Andere Flächen wie der bisherige ALDI-Standort an der Friederikenstrasse, das ehemalige Opel Giese Gelände oder gar die sogenannte „Erdbeerwiese“ stehen schlicht und einfach nicht zur Verfügung. „Leider sind wir nicht bei „wünsch-Dir-was“ mit Privatflächen - das gehört zur Ehrlichkeit dazu“, so Albers.

An der Straße am Stadtpark hat ein Investor eine Fläche erworben mit dem Ziel, gewerbliche Nutzung und Wohn-Nutzung in zentraler Lage miteinander zu verbinden. Der Investor wird eine Marktanalyse durchgeführt haben, sodass nicht andere über die Vermarktbarkeit der Grundstücke spekulieren sollten. Die zentrumsnahe Wohnbebauung und der ALDI-Markt werden das Quartier beleben. Wenn dann gemeinsam mit dem weiteren Nachbarn, bspw. dem Elektrofachgeschäft Rüther, mit einer pfiffigen Idee und gelungener Gestaltung eine Verbindung zum Hauptkanal geschaffen wird, wäre auch dies ein weiterer Gewinn. „Wir müssen offen sein für mehr Urbanität in Papenburg. Gleichzeitig ist Verlässlichkeit gegenüber Investoren in unserer Stadt sehr wichtig, dafür stehe ich“, so Albers.