Arbeit aus Nächstenliebe in Papenburg

CDU-Bürgermeisterkandidat Albers besucht SKFM

02.05.2021, 13:00 Uhr
Der Papenburger CDU-Bürgermeisterkandidat Pascal Albers (Mitte) tauschte sich unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln mit Ulli Nehe (links) und Holger Gerdes (rechts) über die vielfältige Arbeit des SKFM Papenburg e.V. aus.
Der Papenburger CDU-Bürgermeisterkandidat Pascal Albers (Mitte) tauschte sich unter Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln mit Ulli Nehe (links) und Holger Gerdes (rechts) über die vielfältige Arbeit des SKFM Papenburg e.V. aus.

„Der soziale Zusammenhalt in unserer Stadt muss stimmen. Wir müssen stets denen helfen, die Hilfe benötigen“, erklärt der Papenburger CDU-Bürgermeisterkandidat Pascal Albers. Aus diesem Grund informierte sich Albers bei dem SKFM Papenburg e.V. über die vielfältigen Leistungen und die aktuellen Herausforderungen durch die Corona-Pandemie in einem Gespräch mit dem Vorsitzenden Ulli Nehe und Geschäftsführer Holger Gerdes.

 „Unter dem Leitsatz „Der Mensch am Rand ist unsere Mitte“ leistet unser karitativ-tätiger Verein mit 35 hauptamtlichen Mitarbeitern und über 500 Ehrenamtlichen eine wichtige soziale Arbeit und ist eine große Stütze für viele Papenburger“, erklärt Vorsitzender Nehe. Bei einem Rundgang durch die verschiedenen Einrichtungen des SKFM - von der Wohnungslosenhilfe mit dem Haus Arche und den Übergangswohnungen, über das Soziale Kaufhaus sowie die Papenburger Tafel bis zu den Räumen für die rechtlichen Betreuungen - zeigte sich Albers beeindruckt von der Bandbreite der Leistungen: „Der SKFM Papenburg unterstützt seit Jahrzehnten auf unterschiedlichster Weise benachteiligte Menschen und versucht sie in die Gesellschaft zu integrieren. Es ist auf der einen Seite schade, dass es euch geben muss - aber umso glücklicher können wir auf der anderen Seite sein, dass wir euch in unserer Stadt haben.“

Aufgrund der aktuellen Corona-Pandemie ist die Arbeit des Vereins deutlich eingeschränkt, sodass beispielsweise das neu eingerichtete Soziale Kaufhaus am Vosseberg lange Zeit geschlossen war. Die Tafel-Ausgabe lief weiter, allerdings unter strenger Beachtung aller Hygieneanforderungen. Die rechtlichen Betreuungen nah am Betreuten zu leisten, ist derzeit eine große Herausforderung. „Der regelmäßige und direkte Kontakt mit den Klienten ist für unsere Arbeit am wichtigsten, jedoch ist dieser derzeit nicht wie gewohnt immer möglich. Vieles läuft nun über Telefonate, die den persönlichen Austausch allerdings nicht vollständig ersetzen können“, so Gerdes. Auch seien wegen der längeren Schließung des Sozialen Kaufhauses finanzielle Einbußen zu verzeichnen.

Albers bedankt sich in diesem Zusammenhang für die Arbeit des Vereins gerade auch in dieser herausfordernden Zeit mit vielen zusätzlichen Aufgaben, wie beispielweise das Erstellen und Aktualisieren von Hygienekonzepten. Albers: „Sie lassen niemanden im Regen stehen. Diese Arbeit aus Nächstenliebe ist wichtig für ein soziales Papenburg auch in den nächsten Jahren.“ Zugleich gilt der Dank auch den Unternehmen und Bürgern, die den Verein durch Sach- und Geldspenden und ehrenamtliche Arbeit unterstützen. „Ohne die Unterstützung von vielen Engagierten wäre es uns nicht möglich, in dieser großen Vielfalt Menschen zu helfen“, so Nehe.