Papenburg-Aschendorf

Schaffung von Wohnraum für Mitarbeiter ermöglichen

CDU regt Gesamtkonzept für das Stadtgebiet an

Aufgrund der weiterhin positiven Wirtschaftslage haben viele Unternehmen in Papenburg z.B. aus dem Gartenbau oder der Metallbranche Mitarbeiter von außerhalb beschäftigt. Durch diese zahlreichen Mitarbeiter, Saisonkräfte im Gartenbau, Werkvertragsarbeiter und auch durch die Flüchtlinge etc. ist in Papenburg ein besonderer Druck auf dem Wohnungsmarkt entstanden. Um diesen Beschäftigten attraktive Rahmenbedingungen bieten zu können, ist u.a. die Bereitstellung von günstigem Wohnraum wichtig. „Hier müssen wir über neue Lösungsansätze nachdenken“, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Hermann Wessels.
Dieses Thema wird schon seit längerer Zeit mit verschiedenen Unternehmen erörtert, um jeweils vertretbare Lösungen zu finden. Aktuell soll dazu jetzt im Bauausschuss eine Entscheidung zur Eröffnung des Verfahrens getroffen werden, um bezogen auf das geplante Vorhaben den Bebauungsplan für eine Gewerbefläche am Burenweg zu ändern. Aus planerischer, städtebaulicher und fachlicher Sicht könnte diese Verfahren eingeleitet werden. Vor dem Hintergrund der Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt ist aber eine grundsätzliche Betrachtung der Fragestellung für das Stadtgebiet angezeigt. Auf der einen Seite sind Entwicklungsmöglichkeiten und alternative Modelle gefragt und auf der anderen Seite sind den betroffenen Unternehmen im Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen Perspektiven aufzuzeigen, damit die Schaffung des dringend benötigten Wohnraums erfolgen kann. „In dem Zusammenhang unterstützen wir die Ausarbeitung eines grundsätzlichen Gesamtkonzeptes für das Stadtgebiet, um einerseits die Gebiete aufzulisten, in denen entsprechende Wohnbauentwicklung möglich ist und anderseits verschiedene Umsetzungsalternativen aufzuzeigen“, so Wessels. Das trägt auch zur Transparenz in der Diskussion mit jeweils betroffenen Anliegern im Umfeld bei. Mit dem Beschluss und diesem Auftrag an die Verwaltung kann der Bauausschuss deutlich signalisieren, dass es in dieser Frage nicht um eine individuelle Änderung eines Bebauungsplans geht, sondern das Thema gerade im Interesse der betroffenen Unternehmen in der Stadt insgesamt gelöst werden muss.